Der Blattern ganz verbieten. 6z
in die Welt geschickt. Sie haben sich, nebst der mit ihrverwandten Seuche, gerade zu der Zeit eingcfunden, dadie Völkerwanderungen, weil alles besetzt war, aufhö-ren mußten; sie sollen also wahrscheinlich dazu dienen,einer Ueberladung der sublunarischcn Welt vorzubeugcn,und diesem großen Winke sollte man folgen, und denAerzten ein Handwerk verbieten, was am Ende zu nichtsdienen wird als Mann und Frau von Tisch und Bettezu scheiden.
Denn geschieht dieses nicht: so beklage ich die armenErbherrn des künftigen Jahrhunderts! Jeder von ihnenwird zum wenigsten ein Dutzend Schwestern und Brü-der abzufinben haben! Und wehe dem Lande, wo diesealle von Stande sind, und Wapcn und Namen fortfüh-ten wollen! Was für Stifter werden da auf Kosten desgemeinen Fleißes errichtet werden müssen, um alle dieFraulein zu versorgen? Was für Armeen werden gehal-ten und wie sehr wird der Hofstaat, und die Dienerschaftvermehret werden müssen, um jedem Sohne wenigstenseine Compagnie oder einen andern Dienst zu verschaffen?Und was wird bey dem allen aus den Erbherrn werden,die jedesmal ein Dutzend Schwestern und Brüder abzu-steuren und zu versorgen haben?
Ein anders wäre noch, wenn die Vorsorge blos aufden Bauerstand gienge'. denn wenn dieser sich zu sehrvermehrt: so kann man ihn noch aufs Schlachtfeld füh-ren, und mit Cartätschen darunter schießen lassen. Aberso wird dieser gar nicht einmal gcnöthiget sich der Jnocu-lalion zu unterwerfen, ohnerachtet unlängst die natürli-chen Blattern in einem Kirchspiele 7z Kinder Gott gefäl-lig weggeraft haben; man überläßt ihn seinem Vorur-theile oder der Natur, und was diese nicht mütterlichMösers pan-. phairras. IV. LP. E weg-