am besten zu veredeln ? 47
wohl bereuen, nicht b'os zum Pumpernickel erschaffen zuseyn? Es kommt nur darauf an, wie ich das Ding inmeinem Kopfe drehe: so sind Sie Spreu oder Rose.
So viel bleibt indessen immer, wir mögen nun seynwas wir wollen, richtig, daß die Drespe wenn sie genutztund veredelt werden soll, eine ganz andre Jehandlungals das reine Korn erfordere, und daß mehrere Arbeit,und mehrere Kunst dazu gehören, Baumwolle aus derHeede als ein Stück Lswend aus gutem Flachse zu ma-chen. Sie erinnern sich wie unser Irokese die Ohrenspitzte, als er hörete, daß ein hübscher junger Menschverdammet wurde, zehn Jahre lang mit untcrgeschlage-nen Jemen auf einem Tische zu sitzen, um sich dereinstmit der Scheere und der Nadel in einem kleinen engenStübgen ernähren zu können. Das heißt, rief er, dieDrespe auf eine grausame Art veredle»; und was würdeer gesagt haben, wenn er gehört hätte, daß man solchenjungen Burschen nicht allein manchen Feyertag, sondernauch sogar den Trost sied alle vier Wochen einmal recktausdehnen zu können, oder den sogenannten blauen Mon-tag abgeschnitten hätte?
Nun dächte ich gewönne die Sache schon eine andreGestalt, und wir hätten einiges Recht den Moralisten zurzurufen, nicht alles Hinterkorn sofort in den Wind zuwerfen, oder allenfalls für das Vieh schroten zu lassen,wenn es nicht auf die nämliche Art brauchbar ist, wie daSreine. Es ist ein wunderliches Ding um diesen Abfall desmenschlichen Geschlechts, seitdem man keine Reviere vonhundert Meilen für die Jagd von hundert Irokesen unrgebauct lassen will, und noch wunderbarer ist es, daßoft aus diesem Abfall das Korn erwächst, was in dieJrorkesische Wildbahn gesäet wird. Nach dem Ausspruch unr
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