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stehen; ich bin der Prinz von Wales!" Mit diesen Worten trat er eine Scheibe ein.Fräulein Hillyard klingelte und ließ den Prinzen Albert, den Vater des Knaben,rufen. Nachdem sie demselben das Vorgefallene mitgetheilt, deutete der Prinz Albertauf einen Schemel und sagte zu seinem Sohne:Sie werden sich hier niedersetzen,Sir!" Dann hielt er ihm eine strenge Zurechtweisung und sagte endlich:Sie sindallerdings der Prinz von Wales und können einst König von England werden.Jetzt aber sind Sie noch ein Kind und müssen gehorchen lernen, damit aus Ihnenein braver Mann werde. Zudem heißt es in der heiligen Schrift: Wer sein Kindlieb hat, der hält es unter der Ruthe, und damit Sie sehen, daß ich Sie lieb habe,muß ich Sie nach meiner väterlichen Gewalt bestrafen." Darauf stellte er den kleinenPrinzen in die Ecke und sagte:Hier bleiben Sie stehen, lernen Ihre Lection undentfernen sich nicht eher, bis Fräulein Hillyard Ihnen die Erlaubniß gibt." DieseAnsicht hatte der Prinz Albert, und seine Erziehungsmethode hat guten Erfolg gehabt.Aus dem kleinen Prinzen von Wales ist ein wackerer Mann geworden."Ja, ja!"sagte der Herzog,der Major hat Recht. Unser Wilhelm bedarf der strengsten Er-ziehung, damit er seinen Eigenwillen brechen lernt."

Die Herzogin stand auf und entfernte sich stillschweigend. Sie schien nichtüberzeugt zu sein von der Nothwendigkeit einer strengem Behandlung, sollte es aberbald durch einen bösen Zufall werden.

Nachdem Prinz Wilhelm sich wieder erholt hatte, bestand er darauf, nunmehrseinen neuen Wagen mit den hübschen Ponys einfahren zu dürfen. Der kleine JockeyFritz wurde beauftragt, den Wagen vorzufahren. Als derselbe vor dem Portal desSchlosses stand, rief der Prinz ganz entzückt seinen Schwestern zu:Ei, seht dochmeine schöne Equipage! Heute fahren wir sie ein, und dann werde ich Euch baldspazieren fahren." So fuhr man denn endlich ab durch die Stadt der Promenadezu. Die Pferde waren sehr unruhig, aber der kundige Fritz wußte sie sicher zulenken und zur Ruhe zu bringen. AIS sie endlich das Freie erreicht hatten unddie Pferdchen ruhiger gingen, wünschte der Prinz selbst zu fahren und verlangte dieZügel und die Peitsche. Mit Nachdruck und Ernst verweigerte der Major diese Bitte;aber, o weh! der kleine Herr wird diesmal ernstlich aufgebracht und ruft aus:Siewollen mir auch keine Freude mehr gönnen!" Der Major läßt sich endlich be-wegen, einzuwilligen, daß der Prinz selbst fahren könne. Wie bitter mußte er seineNachgiebigkeit bereuen. Anfangs ging's sehr gut, die Ponys ließen sich ganz ruhiglenken. Als sie aber einmal mit der Peitsche erinnert wurden, da merkten sie wohl,daß ein Anderer die Zügel in den Händen haben müsse, und sie setzten sich in eineneiligen Galopp. Auch jetzt wäre noch zu helfen gewesen, wenn der Prinz die Zügel