als die Ansheurung der Bauerhdfe. 28z
Hof mit seinem Gewehre den der Leibeigne unterhat, dieLöhnung deS Staats ist, welche vermöge der Ursprung«,chen Verbindung gegen allen Angriff geheiliget seyn muß.Wenn meine Soldaten von ihrem Gewehr und ihrem Tor-nüster ihren Kindern nach dem Werth derselben etwas aus«kehren müßten: so werden diese zwar wenig erhalten, dieVäter aber wahrhaftig mit Stecken zu Felde ziehen. Mitdem Trommelschlag bezahlen wir alles; und das müßteneure Leibeignen auch thun.
ES ist wahrlich keine Sache, worüber man spottensollte, fieng hier der Moralist wieder an. Ist eS gleichtraurig und erschrecklich, einem Landmanne zur Bezahlungeiniger Kühe, sein bestes Pferd; zur Bezahlung eines an-dern Pferdes seine Kernfrüchte, und zur Bezahlung neuerKornfrüchte Wagen und Pflug zu pfänden, und zur Be-friedigung deS Wagenmachers wieder bey den Kühen anzu-fangen; mithin ihn in diesem landverderblichen Spiele, wo«bey zuletzt aüeS mit Cartengeldern für die Bediente aufgeht,herumzujagen: so liegen doch die grossen Mittel, wodurchdiesen Uebeln abgeholfen werden könnte, so tief in dem Ge-birge , daß eine Art von Wunderwerk geschehen, und diegrosse Kaistrin aller Reussen, Catharina die Andre, dieseweise und mächtige Gesetzgeberin» des vorigen Jahrhunderts,auS der Erde wiederum aufstehen müste, um sie heraufzu-bringen, und vom rohen Gestein zu säubern. Unsre älte-sten Vorfahren, um sich kurz zu helfen, schnitten den römi-schenRichtern undAdvocatm die Zungen auS, und ich stellemir die wilden Fleischer mit der Zunge in der Hand nochoftmals vor, wie sie sprachen:
Verdammt seyn alle geschriebene Gesetze und ihreAusleger! Hervor du alter Oruide, und halte deinenRichterstab in die Höhr; versammle zu dir zwölf, und
wenn