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3 (1778) Patriotische Phantasien
Entstehung
Seite
249
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auf eine neue Weise erzog. 249

Endlich aber wurden die listigen Leute des wunderbar schnel-len Thiers Meister, und brachten es gen Hof. Und stehees war ein wildes Mädgen, das lief auf allen Vieren,schneller wie ein Reh, und konnte allerlei) Thiere fangen imWasser und auf Erden. Und das Mädgen brauchte keinefünf andere, um sich zu putzen, und die Weisen bewiesendem Herrn Könige, baß die Menschen gebohren wären aufHänden und Füssen zu laufe», und daß es der gröste Gradder Frcyheit wäre, wenn man so wenig von einem Schnei-der als einem Schuster abhienge, sondern sich in allem selbstfertig machen könnte. Und das Mädgen konnte die Wersennicht leiden, und biß ihnen in die Waden; und der Königsprach: währt dem Mädgen nicht, denn es ist Freyheit.

Darnach begab es sich abermals daß der König kam inden Wald, und der Forstmeister harte denselben sehr aus-gelichtet, so daß man nichts sähe als grosse starke und schöneEichen. Und der König sprach: Lieber, warum hast duLas gethan; brauchet mein Gärtner doch auch Zaunhol;und mein Müller Krümmlinge? laß künftig auch etwasDickigt stehen, damit das Wild sich darum verberge; under befahl seinem Forstmeister, die jungen Bäume aukzuschnei-tekn, wo ihrer viele bey einander stehen muffen, oder siedoch an einigen Orten so zu ziehen, daß mehrere bey einan-der Raum hätten. NO der Forstmeister gehorchte, undzog dem Könige auch Stangen, die ihm in seinem Wein-berge bessere Dienste thaken, als die Eichen. Und nungrünen in dem Walde, Eichen, Büche» und Erlen; undakerley Vögel nisteten auf denselben, daß der König einegroße Freude darüber hatte

Darnach zu Hand beriechen sich die Wessen unter ein-ander, und dachten den König zu fangen, und sprachen zuihm: ob ein Adler in der Luft nicht besser wäre als hundert(anarienvögek m der Hecke? Und der König antwortete

Q; ihnen