Alleruntetthämgstes Memorial. 107
Zehntkasse wieder Herstellen wollte, und darüber in einemschweren Krieg verwickelt wurde; und man kann dreist an«nehmen, daß die Ermahnung des Kaysecs Henrich an allehohe und niedrige Dienstleute in Westphalen c), so sanftdieselbe auch gefastet war, wenige bewog, Dienstleute oh»ne Löhnung zu bleiben, oder welches einerlei) ist, die Zehn»len wieder heczngeben. Denn diese Ermahnung wicßdem Bischöfe nickt die Mittel an, seme Dienstieute aufandre Art zu besolden; und diese abzudanken litten dieUmstande nicht, wenn sie auch sonst, da sie immittelst lan-ge erblick geworden waren, sich mit einem ehrlichen Ab»schiede hatten nach Hause schicken lasten wollen.
Dies waren, thenreste Polyxena! die Schicksale derersten Stiftökasse. Nächstens will ich Ihnen die zweytePeriode liefern.
XXV.
Allerunterchämgstes Memorial.
(Der Schutzjude Nathan zu S. bittet allerunterchanigst, daß demPfarrer seines Orts die Lotteriecollcction verboten werden möge.)
(Auer K. M. geruhen sich allerunkerthämgst vertragen zulassen, was Massen der hiesige Curat seit einiger Zeiteine Lotterie-Collection übernommen hat, und um sich ei-nen desto grösser» Abgang zu verschaffen, für das Glückaller derjenigen öffentlich bittet, welche bey ihm einsetzen.
Ein
c) tt. vei 6. K. I. äuzugus. Omnibus 6» VVeissb. suis käebdusmsjoribus et minoribus zisriam äileüionem omus bonum.
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