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besteht wieder wie die vorderste aus einem antiken Kollerund antikisirendem Helm. Von den beiden Schilden aufder vorderen rechten und linken hinteren Seite ist derletztere leer, bezw. nur mit einer Mittelspitze versehen.Der vordere aber trägt, wie der Lichtdruck zeigt, ein anden Spitzen nach Art des Maltheserkreuzes gespaltenesKreuz mit je 7 Strahlen zwischen den Balken. Die Zeich-nung gibt auch hiervon wie von manchen anderen Einzel-heiten ein etwas undeutliches Bild.
Der obere Theil der Statuette scheint aus hellerer,goldigerer Bronce gegossen zu sein, als der untere, derdunkler und brauner erscheint, also vielleicht mehr Kupferenthält, während der zur Figur verwandten Masse einstarker Zinnzusatz beigegeben worden sein mag.
Es dürfte nicht leicht sein, die Entstehungszeit deskleinen Kunstwerkes zu bestimmen. Die Annahme, alsob in dem Kreuz auf dem vorderen Schilde das Ordens-kreuz des von Johann Wilhelm im Jahre 1708 neu errich-teten Hubertusordens zu erkennen wäre, ist abzuweisen,da das Ordenskreuz an den acht Spitzen Kugeln trägt, auchnur je drei Strahlen zwischen den Balken und ein rundesMittelschild mit der Hubertuslegende hat. Vielleicht lässtsich aber aus dem Fehlen der Hubertus-Decoration, dieauf dem Porträtstich des Kurfürsten von J. B. Jongeliusim ornamentalen Rahmen nicht vergessen ist, annehmen,dass die Arbeit vor dem Jahre 1708, also vielleicht zuderselben Zeit, als der Künstler an dem grossen Reiter-bilde arbeitete, entstanden ist.
Auf alle Fälle besitzen wir in ihr ein authentischesund künstlerisch werthvolles Werk des begabten Bild-hauers, dem die Stadt ihr bedeutendstes Denkmal zu ver-danken hat. Auch in diesem kleinen Monument zeigt sichGrupello seines Namens, der Gunst seines Fürsten undeiner anerkennenden Erinnerung der Nachwelt würdig.