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1 (1845) Des Knaben Wunderhorn : alte deutsche Lieder
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Und schnell Sie Magd ihr Bektlcin ließ.Zum Fenster Hat sie gehen.

Sah Jesum ihr viel schönes LiebSo herrlich vor sich stehen.

Sie ösfnet ihm voll Freudigkeit,

Sie neigt sich tief zur Erden,

Und bot ihm freundlich gute Zeit,

Mit sittsamen Geberden.

Woher, woher, o Jüngling schön?

In meines Vaters ReichenMag keiner dir zu Seite gehn,

Sich keiner dir vergleichen."

Viel schöne Magd, du dachtest mein.

Um dich bin ich gekonimenAus meines Vaters Königreich,

Ich bin der Meister der Blumen."

D Herr, o Herr, wie weit, wie weitIsis zu des Vaters Garten?

Dort möcht ich wohl in EwigkeitDer schönen Blumen warten."

Mein Garten liegt in EwigkeitUnd noch viel tausend Meilen,

Da will ich dir zum BrautgeschmcidEin Kränzlein roth ertheilen."

Da nahm er von dem Finger seinEin Ring von Sonnengolde

Und