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Des Sultans Töchkerlcin und der Nteisierder Blumen.
(Altes fliegendes Blatt aus Köln.)
Der Sultan hakt ein Töchterlein,
Die war früh ausgesianden,
Wohl uni zu pflücken die BlümeleinIn ihres Vaters Garten.
Da sie die schönen BlümeleinSo glänzen sah im Thaue,
Wer mag der Dlümlein Mcisier fein,Gedachte die Iungsraue.
Er muß ein großer Mcisier sein.
Ein Herr von großen Werthcn,
Der da die schönen BlümeleinLäßt wachsen aus der Erden.
Ich Hab ihn tief im Herzen lieb,
O dürft ich ihn unschönen!
Gern ließ ich meines Vaters ReichUnd wollt sein Gärtlein bauen.
Da kam zu ihr um MitternachtEin Heller Mann gegangen,
„Thu auf, thu auf, viel schöne Magd,
Mit Lieb bin ich umfangen."