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ihres Handelns, wie jene; aber sie finden sic auch nur in irdi-schen Dingen, nur ans der Erde. Ihr eitler Blick und Pfadgeht nicht nach den Sternen. Nicht darnach, was böse odergut, nicht, was recht oder unrecht, nicht, was edel oder ver-ächtlich, nicht, was heilig oder schmählich sei, fragen sic, sonderndas allein bewegt sic, was angenehm, was gefällig ist, wasdas Leben äußerlich vergoldet und verschönt. In ungcmcsscncrSelbstsucht sind sie klug genug, dem Bösen in seinen erschreckend-sten Gestalten aus dem Wege zu gehen, und retten so vor denLeuten wenigstens den guten Schein. Aber hohl und leer ist all'ihr Thn». Wohl spornt sie ihre Eitelkeit, wichtige Dinge zuwagen, und ihr Stolz, dieselben auszuführen; wohl bereitetihr Geiz ihnen Erfolge; aber ihr ganzes glänzendes Leben istdennoch nur der Sumpf, über den eine bunte Blnmcndcckc sichhinzieht; — cs ist nichts Ewiges, nichts Himmlisches darin,kein Segen für Andere ; und während sie sich in Purpur undfeine Leinwand kleiden und alle Tage herrlich und in Freudenleben, überlassen sic die Elenden den Hunden. Dafür verwehtauch der erste Wind die Spur, die ihre Füße der Erde einge-drückt haben.
Geistlich gesinnt sein, ist gesinnt sein, wie Jesus Chri-stus auch war. Die innerste Triebfeder seines Wesens wardemüthigc Liebe. Von ihr bewegt, verließ er des Him-mels Herrlichkeit und ward uns gleich. Sie hieß ihn die An-betung der Engel aufgcbcn und die Schmähungen der Menschenertragen. Von ihr beseelt, verzichtete er auf die Lobgesängchimmlischer Hccrschaaren und verblutete, für Feinde betend, un-ter den Lästerungen derer, die er lieb hatte bis in den Tod. Vondieser demüthigcn Liebe entzündete Herzen trugen seine Jüngerin ihrer Brust; diese Liebe machte auch sic stark zudulden und zu tragen, zu kämpfen und zu arbci-