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2 (1931) Die Familie Hertmanni : I. Nachtrag
Entstehung
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635 Z. Franz Schevastes, * um 1752 in Vilichs)

636 4. Joseph S-che vastes, * um 1753, wird -alslegalisierter Advokat der kur-

fürsMchen Hoskanzlei und Schultheiß von Branweiler" bezeichnet.Näheres ist nicht bekannt.

Aus der 2. Ehe der Alarm Magdalena Fabri mit dem RittmeisterWbert Joseph von Schonmbnvg stammen, wie wir aus ihrem Testamentvom 15. 8. 1773 entnehmen, folgende 3 Kinder:

637 5. Maria Anna von SäMumbuvg 1765 28. 1. 1769

638 6. Karl Joseph von Schanmlburv

639 7. Clementine von Schemmbuvg. Sie war die 2. Frau von Andreas Hert-

manni zn Brühl4628. Der Großvater des Andreas Hertmann:war Johannes Hertmanni 400/; die Urgroßmutter der Elcmen-tine von Schaum'buvg war Zinna Katharina Hertmanni, verehelichtevon Fabri 68. Diese beiden waren GesclMister.

Uber die Kinder Schaumburg war bisher noch nichts Näheres zuermitteln.

Bernhard vom Hagen.

Als Ergänzung dessen, was auf Seite 362 über 'diesen Stifter der Orth-alb Hagen-Stiftu ng, der zugleich ei n V orfahre de r Hertmanni Brühler Lin iewar, mögen folgende Ausführungen dienen:

Die Lrabin'fchrift auf dem verloren gegangenen Epitaphium im KölnerDom ist uns von von Bianco überliefert worden. Sie ist Seiü 362 zum Abdruckgebracht, ohne daß der lateinische Wortlaut ins Deutsche übersetzt ist. Nachdemjetzt ein Forscher*) festgestellt hat, daß der Wortlaut mehrere sinnentstellendeFehler 'hatte, hat die Inschrift wahrscheinlich folgendermaßen gelautet:

UsZsn exiwiuin keiwarllum canllicis tellus Zuscipit, exortpm ^7est-pbale terra llellit. Luius in errechn luit inclyta corpore virtus, IntsZritaa

H Franz Schevastes hat 1773 an der Universität Köln studiert. Später ist er inösterreichischen Dienst getreten und soll als Offizier in Men gestanden haben, auch soller verheiratet gewesen sein. Alle Nachforschungen in Wien in den Offiziersranglisteuund den Musterlisten des Kriegsarchivs sind vergeblich gewesen.

Fritz Zilckens 589 erzählte demgegenüber folgendes: Während des Krieges187671, als der Stabsarzt Dr. August Uerdingen 633, an Rheumatismusschwer erkrankt zur Genesung aus Frankreich vorübergehend iu 'sesne Heimat Beuelbeurlaubt war, ließ sich ein in deutscher Gefangenschaft befindlicher französischer Offi-zier bei ihm melden. Er gab an, er heiße Schwalles und stamme aus einer Familie,die auf einem Dorfe in der Nähe von Bonn ansässig gewesen sei. Es könnte sichhierbei um Nachkommen dieses Franz Schwalles handeln, von dem ein Sohn viel-leicht mit der Prinzessin Marie Luise non Oesterreich bei Gelegenheit ihrer Heirat mitNapoleon I nach Frankreich gekommen und in den französischen Dienst einqetreteii seinkönnt«, sodaß Franz Schevnstes dann der Stammvater dieser jetzt französischen Liniesein würde.

*) Arcus, Bernhard vom Hagen. (Mitteilungen der Westdeutschen Gesellschaft fürFamilienkunde 1936. Bd. VI Nr. 9.