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Iten Unsere dritte Tochter Claris 8ybiIIa ^2^1302 zeithero ihrerSchwester Latksrinae LIi82betli2e VrigittLS ins Kloster zum Lämbgendahier auf der Burgmauer gefolget, und darinen prokellionem gethanhat, derselben vor der hernegst von unseren übrigen Kinder vornehmen-der Teilung ein zulängliches und angreisliches Unterpfand gestellet werdensolle, woraus sie und ihre Schwester Eatbarina Llisaketüa Lrigltta dereiner jeden hiemit anordneten jährlichen Spielpfennig 26 l 2 Rtlrn., undalso zusammen zwantzig vier Rtlr. jährlicht selbst ohne diesfalls ihreSchwester und Brüder zu belangen, empfangen können.
Zum änderten weilen der in seiner ungehorsamer Widrigkeit be-harrender ältester Sohn lloli2nne8 i^2rcu8 llosepbus anstatt »erhoffterund von mir mit Verwendung großer Unkosten, indeme ich denselben nachseiner unbesonnenen Ausweisung und Verheyrathung auf sein Anhaltennach Wurtzburg, um sich auf dasiger Universität je mehr zu qualifizirenhingeschickt, wo derselbe dannoch nicht länger als etwa zwey Monatenverblieben ist; nachgehends bei dem Herrn 0 r. von cker 8ti-22ten und dem-nächst bey dem Herrn Or. 8cbmit2 zu Düsseldorf, um den praxin zu er-lernen, in die Kost gethan, an allen Orten aber vieles Geld ohne dengeringsten Nutzen darauf getrieben, auf alle nur erdenkliche Wege undMittelen gesuchte Beßerung, dannoch in seiner bisheriger fast unerhörterLebensart, aller gütlicher und bedrohlichen von Geist- und Weltlichengethanen Ermahnungen ungehindert beständig verharret und nunmehroauch dem Vernehmen nach die von ihme s-.weilen sich zu civil diensten aufkeynerlei Weise hat schicken wollen :) zu Wien selbst ausgewürkte, vonuns aber mit Zehrungskösten, Equipage und anderen darauf getriebenenaußerordentlichen sich über 2000 Rtlr. belaufende Unkösten vor ihnacquiviret und zalte Lornet- Stelle unter dem Kayserlichen Graf ?2Ür'-8 Oken Lour28ier Regimcnt hinwiederum mit Zurücklaßung aller daraufverwendeter Unkösten zu quittieren willens, und gleichwie sein HerrGeneral und Regiment-Obrister des hohen Teutschen Ordens Ritter, undLominenckeur zu Steinbach Freiherr V. ÜlettenberZ (:woran ihn sonderbardurch den Herrn Land-Lommenckeuren Herrn v. Dro8te 211 Uencken habeanrekommandiren laßen:) und also dabey sein Glück hätte machen können,selbsten überschrieben haben, seine ckimiülon allen Ermahnungen ungehin-dert gesuchet hat und wir nicht unzeitig befahren, er werde denen da-gegen gethanen remonstrationen ungehindert darbey wenigst nicht lang,noch beständig beharren; aus oben erzählten Umständen aber der Schlußleichtsam zu machen, daß er die von uns so säuerlich erworbene undkonservierte Mittelen inner wenigen Jahren verzehren, so ist unser un-veränderlicher und hiemit wiederholter ausdrücklicher Will, daß er nichtnur allein bloshin in leZitima instituiret seye, und succeckiren. son-dern auch von solcher, die auf ihn bereits verwendete und ferner ver-wendende Kösten nach der aus denen Quittungen und geführter Lorre8pon-ckenren, so wir zu diesem End aufbehalten haben, hernegst ausziehender,oder in deßen Ermangelung sich ergebender 8pecikic2tion, jedoch derge-stalt, abgezogen werden sollen, daß ihme vor seinen und der seinigenjährlichen Unterhalt von Zeit an seiner unbesonnener Ausweichung vor