XVI.
Testamente.
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Testament der Eheleute Schwarzbardt und Sibillageborene Hermans — /S —
vom 13. Oktober 1622?)
In Gottes nahmen amen. Kundt und zuwißen seie allen und JedenDennen gegenwertigh Testament! 8ive Oltimse Voluntatl8 In8trumentumvorpacht wirdt selbst sehen oder hoeren lesen das Im Jahr Christi unseresHerren und Seeligmachers geburdt ThausentSechshundertzweyunbzwanzigh aufs donnerstagh so gewesen der dreyzehenterMonatts tagh octobris in der fünfter Indiction zu teutschRömer Zinßzahl genandt, bei Zeit und Herschungh oder aber regierungh,deß allerdurchlauchtigst großmächtigst- und unüberwindlichsten Fürstenund Herren, Herren Ferdinand! des Andern dießes Namens von Gottesgnaden erwählten Römischen Kaysers zu allen Zeiten Mehrer des Reichsin Germanien, zu Hungarn, Boheimb, Dalmatien, Croatien und Schla-wonien Königh Erß-Herßogen zu Österreich, Herhogh zu Durgundt, Steyr.Kärndten, Crain und Würtemberg, Graven zu Tyrolls, Unseres aller-gnädigsten Fürsten und Herren in Ihrer Kayserlichen Mayst. : Deß hei-ligen Römischen Reiche im dritten, des Hungarische im vierten, desBoheimbschen aber im fünften Jahre vor dem Ehrenwerten- Hochgelehrtt:Borsichtigh und weisen Herren Joanne fabricio und Henrico Reutergenandt Aldenhoven, Dero Rechten Toctoren, Beide des Hohen Welt-lichen Gerichts alhier binnen des H. Reichs freyer Stadt Collen Scheffen Bortmir Zu endt dieses benannten requirirten Notario und glaubhafftengezeugen persönlich Vorkommen und erscheinen sindt, die Ehrenhafft:Tugentsame und fromme M. H e n r i ch Schwarzbardt von OdendhallBürger und Brawer binnen wollgemelter Stadt Collen und FrawSybilla Hermans eheleuth, er Henrich Schwarzbardt gesundesLeibs gehent und stehendt. Sie fraw Sybilla aber mit der Pestilen-tialisch er Kranckheit Hardt umbfangen doch ungeleidt mehr alßSieben fueß in Ihrer Kranckkammer gehent und stehent nach IhremWollgefallen beide Ihre Synns und Bernunfft woll mogich und mechtighwie solches scheinbarlich an Jenen Zustehen und Zuspüren wahre, welchealso erscheinen! erZaelt und gaben ahn, waß gestalt Sie Samenderhandtbei sich zeittlich und wollermassen den Schwachen Menschlichen standt,
') Hist. Archiv Köln 11 584.
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