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dem hoffe zu Norppelrade, gleich u. in allermaßen Herr Goddart vonnesselrode und seine Voraldern dat besessen haben. Datum im Jahr unsersHerrn 1516, den 18. Dag monats Mertz.
Es folgen noch einige Vergleiche
zwischen Albert von Zwyffel mit Iohan von Rittersbach vom I. 1512,b. Lhristophorus u. Herman Ritterbach vom I. 1590. Dann heißt es:
Daß diese Extractus mit denen von seiner wohlgebohrenen HerrnWilhelmen Josephen von Hertmanni, Herr zu Groß u. Kl. Collenburg,norpsrath etc., ChurCöllnischen Truchsessen mir exhibirten originalibusvon Wort zu Wort gleich lautend mir auch Theils wegen nachtbahrschaft-liche Wohnung betont und getreulich widermacht seyen
attestire ich Petrus Ingmans notariu8 simpli publ. etc. lVksnupropria et appresso not. siZillo, resictens in Liu-stka nechst Wyllich.Soweit diese alte Chronik. Sie stammt aus der Feder eines Petrus Ing-manns aus Anrath, der sie auf die Aufforderung des ersten Freiherrn ziem-lich bald nach 1733, d. h. nach seiner Verheiratung mit Helene von Graß zuGeyen geschrieben hat. Der Verfasser betont, in einer Bemerkung am Schluß,daß er sie auf Grund älterer Chroniken verfaßt hat, insbesondere erwähnt erein Wappenbuch vom Jahre 1657.
Die Bemerkung über Klein-Kollenburg ist so zu verstehen, daß Klein-Kollenburg Lehn der Herrschaft Millendonk (bei Viersen) war. „Die FürstinBerlips" ist die Fürstäbtissin des Stifts zu den Engeln in Prag: Marie Ger-trud« von Berlepsch geb. Wolfs von Gudenberg, Reichsgräfin seit 1695, kauftedie Herrschaft Millendonk 1700. Sie starb 1723 als Fürstäbtissin. Der GrafJohann Franz von Ostein heiratete 1732 ihre Enkelin Maria Carolina Gräfinvon Berlepsch.