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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
Seite
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Von Vermeidung der Jmhümer. rzz

l« in der frühen Zugend angenommen werden, in eitnem Alter, wo der Geist zu eigner Prüfung nochschwach ist, und weil sie öfters von Eltern, Verwand»ten, und andern Personen, die man liebt und achtet,in die Seele gepflanzt werden. Daher ist «S nöthig,baß man alle Sätze und Unheil«, die man von Zu«gend an gehört, und auf das Ansehen anderer Men«fchen geglaubt hat, bey reiferem Verstände genauer prü»fe, und von allem, was man als Princip des Urtheiklen» oder Maxime des Handelns annimmt, die Gründezu erforschen suche. Kenntniß seiner eigenen Vorurrtheile, Leidenschaften und Gewohnheiten, und derSchranken des menschlichen ErkennmißvermögenS überrHaupt, frühe Gewöhnung zum Selbstdenken, fleißigeUebung und beständige Aufmerksamkeit auf die mögliichen Verirrungen, in die der Mensch gerathen kann,Vermeidung de- Hangs zum schnellen Urtheileu ohnedeutliche Einsicht der Gründe, und vorzüglich Wahr»heitsliebe und gewissenhafte Befolgung der Regeln derSittlichkeit dieses sind die Mittel, wodurch mandie meiste» der genannten Zrrthümer vermeiden kann.

Zum Beschluß will ich noch einige Maxinren derVernunft, durch deren Befolgung wir uns nach undnach von manchen Zrrrhümern befreien können, anfüh»ren. (Mehreres davon ist oben schon gelegenheitltcherwähnt worden).

») Man gewöhn« sich zum Selbstdeuken, beson*der- bey wichtigen Gegenständen, bep Angelegenheiten,die für den Menschen als ein freies, vernünftiges Wersen, vorzügliches Interesse haben, z. D. bep allem,was die Pflichten, Rechte, religiöse Ueberzeugung, Er«