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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
Seite
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Von Vermeidung der Jrrthümer. rzr

gefällt und an eine seichte oberflächliche Art jli räsonni»ren gewöhnt wird, und wenn da- Gemüth nach undnach mit lasterhaften Gesinnungen und Beispielen be-kannt gemacht wird. Anfangs zwar wird manchesGemüth vor diesem gefährlichen Einflüsse der Gewöhn»heitsfehler durch natürliche gute Anlage noch einiger»maßen gesichert seyn; aber wenn die bösen Beispielezu häufig und gewöhnlich werden, so verlieren siedurch den öftern Anblick das Ungewöhnliche und Widri»ge, und werden alsdann leichter Gegenstände derNachahmung.

z) Viele Menschen lassen sich durch Vorurthcilefürs Alte und fürs Neue beherrschen, und treten bloSdeswegen der entgegengefthten Meinung nicht bep.Wer z. D. immer die Aussprüche und Erfindungender Vorzeit auf Unkosten der neuern Erweiterung un<serer Erkenntniß und der neuern Entdeckungen erhebt,stützt seine vorgefaßte Meinung auf mancherlei Schein»gründe, daß die Vorzeit weit grössere Männer hervor»gebracht habe, als die jetzige Zeit daß ihre Lehrensich so viele Jahrhunderte lang erhalten haben u. s. w. Ihre Gegner sagen, das Neue müsse besser sepn,weil die Erfindungen unserer Vorfahren auf neue,vorzüglicher« leiten weit das, was auch noch so vie«le Prüfungen ausgehalten habe, doch am Ende falschbefunden werde u. s. w. Wer mit solchen Waffenstreitet, zeigt, daß es nicht eigentlich Gründe sind,die sein Urtheil bestimmen, sondern daß ihn vorgefaßteMeinungen für gewisse, auS Eigenliebe, Eigensinn,Eigennutz rc. angenommene Liebiingsidcen beherrschen.Manche sind zu sehr von sich und ihren eigenen Ein»