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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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i44 Von Vöttneidrmg d,er Jrrthümer.

kommen erlernen will, so daß er alles, was daringesprochen und geschrieben wird, verstehet, und sei«ne Gedanken bestimmt und richtig darin auSdrlircken kann, muß viele Mühe und Zeit darauf verrwenden. Da hierzu die wenigsten Menschen imStande sind, so folgt, daß sie durch ihre unvolikomrmene und fehlerhafte Art, sich auszudrückcn, nichtnur bey andern Menschen irrige Vorstellungen veranrlassen, sondern auch selbst eine Menge unbestimmterund verworrener Begriffe immer behalten, in derenKreise sie sich herumdrehen.

-) Wenn auf der einen Seile die Menge derWorte und Redensarten einer gebildeten Sprache Ver<Wirrung veranlaßt, so ist auf der andern Seite der IMangel an Ausdrücken für sehr viele Vorstellungenund Empfindringe», oder die Armuth der SprachenUrsache von Zrrthümern. Wenn es z. D. dem Der !schreibe! von Natnrgcgenstüridcn, von den Aehnlichk lkeiien und Verschiedenheiten der Gattungen und Ar» ^ten, ferner dem Forscher in den geheimsten Tieft»der Wissenschaften, dem Mahler der verwickeltest«!»Hergänge der menschlichen Gefühle und Leidenschaften,dem gefühlvollen Dichter u. s. w. an Ausdrückenfehlt, um seine Entdeckungen, seine scharfsinnigenAnsichten, seine Gefühle dem Leser oder Zuhörer be<stimmt darzuftellcn, so wird er das, was er sagt, oftnur allein ganz verstehen; wir andern bekommennur eine halbrichtige, oft ganz unrichtige Vorstellungdavon.

z) Da sich auch in den reichsten Sprachen eineMenge von Worten und Ausdrücken findet, die in ^

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