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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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128 Von Vermeidung der Jrrthümer.

den manche Veranlassungen zu Jrcthümern vermiedenwerden.

L. Von denIrrthümcrn, die durch einezu große Stärke, oder verkehrte N i ehrtung der Einbildungskraftentstehen können.

r) Wenn die Phantasie durch krankhafte Zufälle,durch heftige Anstrengungen, oder durch allzulange Be-schäftigung mit qewlsse» Gegenständen u. d. gl. starkgereiht wird, so können ihre Vorstellungen so lebhaftwerden, wie sinnliche Eindrücke, und der Mensch >täuscht sich, wenn er diese Bilder der Phantasie fürwirkliche Gegenstände hält. Dieses gab schon manch-mal Veranlassung zu Erzählungen von Eeisierecschei-nungen. Eine überraschende Gestalt bey Nacht gesehen,scheint größer, als sie ist, oder belebt, sich bewegend,wenn dieses auch nicht der Fall ist (besonders wenn sichFurcht des Gcmülhs bemeistcrt), ein Klotz scheint einschwarzer Mann, ein Feuer scheint eine sich hin undher bewegende Gestatt zu seh» u. d. gl. Dahin ge»hören auch die unwillkührlich sich herbeg drängendenErscheinungen, welche ein« durch körperliche Ursachen fgereihte Imagination hecvorbringt. Ein gewisser Ge- ilchrter erzählt, daß es ihm einst bey einem solchen Zu-stande einige Tage laug geschienen habe, als sey seinZimmer voll von mancherlei) großen und kleinen, sichlaut untcrredenden Personen, die erst alsdann wiederverschwanden, als der Andrang des Geblüts nach demGehirn durch körperliche Mittet gehoben wurde. Einanderer erzählt, daß er bey dem Erwachen von einem ,