Von den Beweisen
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turbegebenheiten, (als Gewitter, Wasserflnkhen u. dgl.)über das Menschengeschlecht kommen, da doch dieseNaturveränderungcn an sich gul sind, und ihre allen-falls einkretende schädliche Folgen sowohl gnte als böseMenschen treffen. Hieher gehört auch, daß inn Herweis weder zu viel, noch zu wenig beweisen muß.Im erster» Falle folgt zwar der Schlußsatz aus seinenPrämissen, eS lassen sich aber auch noch andere unrich-tige Sähe daraus folgen»; daher bcweißt der Echllo.'gismuS gar nichts. Wenn man z. D. sagen wollte:dir Kinder müssen hren Ellern gehorchen, weil es Mo-ses in seinen Gesehen befohlen hat, so seht man denObersah voraus: alles was Moses geboten hat, müssenwir thnn. Dieser ist aber falsch; denn dbraus würdefolgen, daß wir auch alle die Gcsehc von Opfern, Ne»nignngen u. dgl. befolgen müßten, die dieser Manngegeben hat. Wenn dagegen durch einen Schluß nurein Theil der Behauptung bewiesen wird, so ist derBeweis zwar richtig, aber er bedarf noch einer Ergän-zung. Wenn z. D. einer bewiesen hat, daß der äussereWinkel, der durch Verlängerung einer Seile des Tri-angels entsteht, größer ist, als einer der beiden ihmgegenüber stehenden, so hat er für den Satz, daß dererstere Winkel den beiden letztem gleich ist, zu wenigbewiesen, und muß daher den Beweis noch ergänzen.
Z) Wenn man etwas als Priimv im Beweise fürandere Sätze «mummt, was selbst eines Beweises be-darf, oder etwas als Grundsatz annimmt, was aushöhern Gründen hergeleitet werden müßte, z. D. wennman die jllnfterblichkeit der Seele aus ihrer einfachenNatur beweisen wellte. Der Sah, daß die Seele ei»