Druckschrift 
Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
Seite
103
Einzelbild herunterladen
 

des Fürwahrhaltens. ivz

z. 4- ;« 6. 7. 8. 9. ro. Ii. rr.

I.l. l.2. I.z. l-4. l-;> 1.6. 2.6. Z.6. 4.6. ;.6. 6.6.

,.1. z.l. 4.1. ;.l. 6.r. 6.r. L.z. 6.4. 6.;.

-.r r.z. r.4. 2.;. 4.;.

4.-. ;.r. 5.4.

z.z. z.4. 4.4.

4-ä»

Hieraus erhellet, i) daß die Zahl sieben wahr»scheinlich am öftersten fallen wird: denn sie kann aufsechs verschiedene Art geworfen wekden, und daher istdie Wahrscheinlichkeit, däß 7 oder eine andere Zahlfallen wird, wie 6 zu zo, oder wie r zu 2)Zwepund zwölf haben die wenigste Wahrscheinlichkeit, weiljede nur auf eine Art fallen kann. Daher wird 7sechsmal öfter kommen als l oder rr. ;) Gleiche

Wahrscheinlichkeit haben z und rr, 4 und io, 5und 9, 6 und 8. 4) Die Fälle, wo 6 oder 7oder 8 kommen kann, machen zusammen !6 aus. Darher ist die Wahrscheinlichkeit, daß eine dieser Zahlenfällt, gegen die, daß eine andere fällt, wie 16 zu 20,oder wie 4 zu (Werden mehr als zweyWürfel genommen, so lassen sich ähnliche Berechn»»»gen anstelle».)

* *

*

Glauben ist ein Fürwahrhalten nicht aus ob»jektiven, sondern aus subjektiven Gründen, die hin»länglich für uns sind, uns von der Sache gewiß zumachen. Dieses Jürwahrhalten heißt Ueberredung.So glaubt mancher gewiß,/daß cs in der Welt immerbesser werden müsse, daß jedes noch rohe Volk dereinstauch zu einem hohen Grade von Cnliur und Aufklä»