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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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Von den Bernunftschlüssen. 6z

in welchen eine oder beyde Prämissen fehlen, z. D.wenn ein Schlußsatz aufgestellt, und der Mittelbegriffbeygefügt wird, als Ursache warum das Subjekt undPrädikat übereinstimmen oder nicht (Gold kann gerschmolzen werden, weil es zu den Metallen gehörtCajus kann irren, «eil er ein Mensch ist). Oesterswird «ine der Prämissen weggelassen, z. B. alle Men»schen sind sterblich, also auch ich das SauerstofgaSgehört zu den Lnstarten, ist also elastisch. Mankann solchen abgekürzten Schlüssen leicht die Form or,deutlicher Schlüsse geben, wenn man den Miltelbegriffzuerst als Subjekt, und darauf als Prädikat mit demSubjekt und Prädikat des Schlußsatzes verbindet. Derabgekürzte Schluß heiße z. D. die Mathematik ist eineWissenschaft, welche für jede» Sludirenden nützlich ist,weil sie den Verstand schärft. Zn diesem angehängtenGrunde liegt der rnsäius termious. Also heißt dervollständige Schluß:

Alle Wissenschaften, die den Verstand schärfen,sind den Sludirenden nützlich.

Nun ist die Mathcmarik eine solche Wissenschaft,welche den Verstand schärst,also ist die Mathematik den Studircnden nützlich.

Die Gedanken, welche in Gesprächen und Schrif-ten mit einander verbunden werden, und wo einer ausdem andern folgt, enthalten das Materiale, den Stoff,zu sehr vielen Schlüssen, die aber meistentheils zusam-mengezogen sind, weil es zu weitläustig und wegen derEinförmigkeit zu ermüdend sepn würde, alle diese Ge-danken in der Form ordentlicher Schlüsse vorzukragen.Soll aber die Richtigkeit einzelner Gedanken genauer