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Von den Urtheilen.
Eintheilung der Begriffe dient sehr zur Uebersicht einerSache, und befördert die Einsicht des Verstandes indas Wesen der Dinge, und den Unterschied verwandterVorstellungen. Wenn ein Hauptbegriff in seine Unter/begriffe ringetheilt ist, und diese Eintheilungsgliederkönnen alsdann noch weiter zergliedert werden, so ent«stehen U nterab theilun gen. Z B. Gegenständ«der Naturgeschichte werden in Mineralien, Pflanzenund Thiere eingetheilt — die Thiere ferner in Am«phibien, Vögel, Fische, Säugthiere rc. — die Säug«thiere ferner in mehrere Klassen. Dieses sind Unterab«theilungen.
Der Eintheilungsgrund (klmstsmentun»6ivl8ioriiz) ist der Gesichtspunkt, nach welchem di«Eintheilung vorgenommcn wird. Um einen schicklichenEintheilungsgrund zu finden, müssen die Vorstellungennach ihren Merkmalen mit einander verglichen werden,worauf dasjenige, in welchem sie sich unterscheiden,herausgehvben, und zum Fundament der Theilung ge«nommen wird. Wenn die Unterbegriffe in mehrererRücksicht verschieden sind, so kann der Hauptbegriffauf mehrfache Art eingetheilt werden. Daraus entsterhen Nebenabtheilungen, die einander csordi«nirt, aber nicht subordinirt sind, wie die Unterabtheirlungen. Z. B. der Hauptbegriff kann in der eine»Rücksicht in » oder k oder «, in einer andern Rücksichtin m oder » oder p getheilt werden. Dieses sind Unrterabtheilungen von aber a und m sind Nebenab«theilungen. S» können z. B. die Triangel in An«sehung der Winkel in rechtwinklichte, stumpfwinklichteund spitzwinklichte, in Ansehung der Seiten in gleich«