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Von den Urtheilen.
den. Durch solche Urtheilr wird ein Gegenstandaus der Klasse derjenigen Dinge ausgeschlossen, deneneine gewisse Eigenschaft zukomint, ohne daß bestimmtwird, unter welche Klasse der noch übrigen er gehöre.Sie sind daher bejahende, aber einschränkendeUrtheile: denn wenn der Kreis von der Klasse dereckichten Figuren ausgeschlossen wird, so ist noch nichtbestimmt, was er sonst für eine Figur habe; ferner,wenn ein Körper zu denen gehört, die nicht übel rieechen, so ist noch nicht bestimmt, ob er wohl rieche,oder ob er gar keinen Geruch habe-
Da man bey jedem Urtheil sowohl auf die Quarretität als Qualität sehen kann, so ist (wenn man dieeinzelnen als allgemeine ansieht) jedes Urtheil r) ent<weder allgemein bejahend, 2) oder allgemein verneienend, z) oder partikulär bejahend, 4) oder partikulärverneinend, z. B. alle » sind ir, alle a sind nicht l>,einige - sind b, einige a sind nicht d. Die Unterescheidung dieser Sähe hat besonders ihren Nutzen inder Lehre von den Vernunftschlüssen, wie sich in derFolge zeigen wird.
Eine Anwendung davon findet sich auch bey derVergleichung mehrerer Sätze. Wenn zwey Sätze inder Quantität verschieden sind, so daß der «ine einallgemeiner, der andere ein partikulärer oder «inzelnerist, und in der Qualität sind sie gleich (beyde bejaht,oder bepd'e verneint), so ist bdr partikuläre oder einzel«ne Sah dem allgemeinen untergeordnet, ober ein fub»alterner Sah, z. B. alle » sind b, einige » sindi» — allx Metalle schmelzen im Feuer, Gold schmelzt