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Erste Grundlinien der Logik
Entstehung
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ZV Von »en Urkheilen.

jekts unbestimmt gelassen wird, so wird das Unheil als«in allgemeines angesehen, z. B. Menschen könnenirren, statt: all« Menschen können irren.

Obgleich die allgemeinen und einzelnen Urtheilein der Menge der Dinge, die das Subjclr ansm.'che»,verschieden sind, so kommen sic doch darin mit e- :-inrder überein, daß in beyden LaS Subjekt als ein G?nrzes betrachtet werden muß, und keine Ausnahme stattfindet, wie z B. in den Sätzen, alle Planeten laufenum die Sonne, Merkur lauft um die Sonne. Daaber in partikulären Urrheilen nur einigen Dingen einergewissen Art etwas beygclegt wird, so werden eben dardurch die andern Dinge dieser Art davon ausgenommen,j. D. in dem Urtheile, einige Planeten haben Neben»Planeten, die sich um jene bewegen. Aus diesemGrunde kann man ein einzelnes Unheil als rin allge»meines «»sehen.

Der Unterschied der Urtheile, in so fern sie b erjahende oder verneinende sind, ist die Qualitätderselben. Wenn man fragt, ob sich ein Subjekt undPrädikat mit einander verbinden lassen oder nicht, sowird Nicht auf die Quantität, sondern auf das Vrr,bindungewort gesehen: also wird durch dasselbe die O.ua»lität ausgedrückt, z. D. « ist d, « ist nicht b.Nicht selten wird die Verneinung nicht in das Vrrbinrdüngsrvort, sondern zu dem Subjekt gesetzt, z. D. keins ist b, das ist, alle s sind nicht b.

Steckt die Verneinung'im Prädikat, so ist dasVerbindungswvrt bejahend, und das Unheil ist auch«in bejahendes, z. B. der Kreis ist «ine Figur ohneEcken; der Körper » gehört zu den Nicht übel riechen»