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9 (1847) [Men - Nor]
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Münzwesen.

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verhindern, daß sie keiner fremden Münze überhaupt den Umlauf »erstatten, sie nur alsTiegelgut valviren und allenfalls Consiscation derselben verhängen.

Doch können auch sie, wenn sie nicht streng ausDrdnung halten und keineOpfer scheuen,es nicht verhindern, daß nicht die Abnutzung der eigenen Münze sie selbst endlich ebenfallsin die Lage versetzt, wo sie an eine Aenderung im Münzwesen zu denken gezwungen sind.

Dann aber wird eine Verfeinerung des inneren Gehaltes, die gegenwärtig nichtmehr so vielen Schwierigkeiten und Kosten unterliegt als früher, jedenfalls den Vorzugverdienen; einmal weil durch das verringerte Gewicht der Transport der Münzen erleich-tert wird, sodann weil eine solche Erhöhung des äußerlichen Werthes, sobald sie nur soeingerichtet wird, daß sie den Preis des Barrenmetalls nur um> die Prägungskosten über-steigt, keinen Einfluß aus die Geldpreise der Waaren hat.

Die Geldpreise der Waaren richten sich nehmlich im Allgemeinen und Großen nichtnach der Geltung der Münzen, sondern nach dem Werthe des edlen Metalles, welches denWerthmeffer bildet. Bleibt dieses stehen, so verändern sich auch die Warenpreise gegendasselbe nicht. Wenn daher auch solchen Falles der äußerliche Werth der neuen Münzenbis zu dem angegebenen Punkte erhöht wird, so äußert dieses keinen Einfluß auf diePreise der Waaren.

Freilich beginnt dann immer wieder die Abnutzung ihr Spiel: Waaren und Me-talle steigen, oder richtiger zu sprechen, die Münze fällt gegen sie. Indessen Dem ist nichtanders als durch stete Aufmerksamkeit und zeitige Umprägung aller abgenutzten Münzenzu begegnen, und es wird sich dieser Uebelstand nicht nur nicht abstellen, sondern sogarnicht einmal mindern lassen, wenn man nicht zu einem umfassenden und wohlorgani-sirten Banksysteme greifen will, wogegen wir freilich zur Zeit in Deutschland noch einendurch zeitherige Erfahrungen vielleicht zu rechtfertigenden, aber doch zu großen Abscheuhaben, da sich die vorkommenden Misbräuche, bei ernstem Willen, durch zweckmäßigeMaßregeln insgesammt mildern, ja theilweise ganz beseitigen lassen.

Zum Beschlüsse theilen wir noch den Feingehalt der Münzfüße der größereneuropäischen Staaten in Bezug auf die Silbecmünzen mit; er ist, weil dieses fürdie meisten Leser noch immer am Geläufigsten ist, nach der kölnischen Mark und nachLochen angegeben.

Frankreich und Belgien prägen alle Courantmünzen ohne Unter-schied aus.

Dänemark prägt seit 1813

») ganze und halbe Speciesthaler, letztere auch ganze Reichsthaler genannt, aus.

b) z Species aus.

c) ^ 2 - -.

- -.

England prägt seit 1816 seine Silbermünzen durchweg aus .

Holland prägt seit 1816

») Dreiguldenstücke, Gulden und halbe Gulden aus . .b) Viertel- , Zehntel-und Zwanzigstelgulden aus . . .

Norwegen prägt seit 1817 und 1818

a) ganze und halbe Speciesthaler aus -.

h) z Speciesthaler aus.

o) rr - -.

Rußland prägt seit 1810 seine sämmtlichen Silbermünzen ausEs wird daraus wenigstens so viel erwiesen, daß, wenn wir in i14 Thalerfuße bis auf 12 Loth heruntergekommen sind, wenigstens keine innere Noth-wendigkeit dabei vorgewaltet hat, und daß eine Rückkehr zu einer ferneren und durchausgleichmäßigen Ausprägung der Courantmünzen nicht in das Reich der Unmöglichkeit ge-hört. N.

Museum, s. Lesegesellschaft.

Mysticismus, s. Pietismus.

14§ löth. Silber.

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Deutschland bei dem