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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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Aesthetik.

entweder daS mittelbare Gute, Nützliche,welches blos als Mittel des Angenehmen gefällt, unddessen Existenz ein jeder wünscht, sobald er es sich alsnützlich vorstellt; oder das an sich (moralisch)Gute, Edle und Bortreffliche, welches umsein selbst willen von der Vernunft gebilligt wird,und dem inncrn Sinn«, in so fern sich dieser als sittli-ches Gefühl äuffert, gefällt. Dieses Wohlgefallenam schlechthin und absolut Gulen ist nunzwar uneigennützig, weil es nicht Verlangen nach Ge-nuß oder Vortheil zum Grunde hat; aber das Unheil,daß etwas) lechthin gut sey, und das Wohlge-fallen daran wirkt doch Interesse, oder denWunsch, daß dasselbe nicht blos in unfern Gedanken,sondern auch irgendwo in der Welt wirklich vorhandensey. Es ist demnach sowohl das Wohlgefallen andem Angenehmen und Nützlichen, als auchdas Wohlgefallen an dem absolut - und an sichGuten mit Interesse verbunden , folglich interes-.sirt, wenigstens interessirend.

Da eL uns als vernünftigen Wesen gar nicht gleichgül-tig ist, ob das schlechthin Gute oder sittlich guteGesinnungen und Handlungen unter den Menschen ange-troffen werden, oder nicht, ja da wir wünschen müssen,uns selbst derselben rühmen zu können; so ist klar, daßauch das Wohlgefallen am schlechthin Guten mit demWunsche, daß dessen Objekt existire, nothivendig zusam-hänge, folglich in sofern ebenfalls, obgleich in einem etwa-andern Sinne, als das Angenehme und Nützliche, inte-ressi rt zn nennen sey.

§- 237.

Es giebr Gegenstände, die in der bloßenAnschauung unmittelbar durch sich selbst