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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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Aesthetik.

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dann von den einzelnen schönen Künsten ijns-tesondere, und endlich vom Kunstgenie undvom Geschmacke.

Obgleich nach dem neuern philosophischen Sprachge-brauch? unter Aesthetik die Lehre von der Sinnlichkeitüberhaupt zu verstehen ist; so wird es doch hier erlaubtseyn, der bisherigen Gewohnheit zufolge, Aesthetik,Kritik des Geschmacks^ G e schmackslehre alsSynonyme ju gebrauchen.

Dom Schönen.

§- 2Z5>

Ein Gegenstand gefallt uns: entweder weil er inunfern Äugen angenehm oder gut oder weiler schön ist. Das Wohlgefallen an dem Angeneh-men und Guten ist interessirt,'das am Schönenun interessirt.

§. 236.

Unter Interesse versteht man i) Eigennutz,Rücksicht aus eignen Vorthcil, 2) in der weitern Be,dekitung den Wunsch. daß ein Gegenstand cxisiire.Interessirt ist als? dasjenige Wohlgefallen, wel-ches mit dem Wunsche, daß dessen Gegenstand existier,verknüpft ist. Dieser Wunsch entsteht aber «) ausdem Urthcile, daß der Gegenstand sinnlich an ge,nehm sey, oder Vergnügen für die Sinne, beson-ders für die. unedlern, verspreche. Denn wer wünschtnicht, das Angenehme zu genießen? wie können wiraber das, wenn es nicht existirt? d) aus dem Ur-theile, daß der Gegenstand guh sey. DaS Gutr ist