Metaphysik.
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§. 215.
Die Zeit stellen wir uns als etwas Ausgedehntesunter dem Bilde einer Linie vor, wo jeder Punct ei-nen Augenblick der sortflicffcnden Zeit darstellet. Weilman blos ihre Länge messen kann» so hat sie-nureine Abmessung. — Aus dem Begriff von Zeit entste-het der von Dauer eines Dinges» von gegenwär-tiger» künftiger» vergangener Zeit» vonEwigkeit, einer Zeit ohne Anfang und Ende.
Auch die Zeit kann entweder als erfüllt von Bege-benheiten, oder als leer gedacht werden.
§.216.
Die Vorstellungen von Raum und Zeit in unfern»Gemüthe sind unermeßlich groß: wir können uns nichtverstellen, daß irgendwo» oder irgend wann Raum, und Zeit begrenzt s«hu sollten.
V. Don dem Einfachen und Zusam-mengesetzten.
§. 217.
Ein zusammengesetztes Ding (ans «orn-positinn) ist, dasaus Theilen bestehet, ein einfa-ches Ding, Monade» (ans sirnzckax) dgs aus kei-nen Theilen zusammengesetzt ist.
§. 218.
Im Raume können nur zusammengesetzte» aus-gedehnte Substanzen wahrgenommen werden, weiche
Kör-