Metaphysik,
rki
Körper heißen. Ob die Körper aus einfachen Thei-sen, welche nicht weiter zusammengesetzt sind,-beste-hen, kann man durch keine Erfahrung ausmachen.Wenn man auch die feinen Lheile der Körper noch sosehr zu scheiden, und in ihre Bestandtheile aufzulöscrrsucht, so bleiben diese Bestandtheile doch immernochzusammengesetzte Dinge, welche noch weiter gethsiltwerden können, weil sie ausgedehnt sind, (ob diesesgleich für die menschliche Kunst nicht möglich ist.)
Die Lehre von den Monaden wurde ehedem für wichti-ger gehalten, als sie ist. Unter einer Monade dachteman sich ein völlig einfaches Ding ohne alle Figur, wel-ches kernen Raum anfüllt, und untheilbar ist. — Wennsich zusammengesetzte Dinge verändern, so muß eine Be-wegung ihrer Lheile Vorgehen: eine Monade, welchekeine Theile bat, müßte sich also auf andere Art verän-dern. — Sollte eine Monade entstehen oder vergehen, somüßte sie auf einmal aus nichts geschaffen werden. —Diese und mehrere Sätze von den Monaden lassen sichzwar denken, aber nicht durch die Erfahrung darthun. —Ausser diescli hat man noch andere Gründe, warum die Wirk-lichkeit der Monaden nicht erwiesen werden kann, welcheaber hier füglich übergangen werden können,
§. 2IY.
Die Körper, oder ine zusammengesetzten ausge-dehnten Dinge, welche einen Raum erfüllen, sindentweder Gegenstände der Mathematik, wenn manihre Größe messen, oder der Physik, > wenn man dieandern Eigenschaften derselben aus Erfahrung bestim-men will. Die allgemeinsten Eigenschaften, welcheallen Körpern zukommeu, werden in der allgemei-nen Physik oder metaphysischen Natur-lehre angegeben,
I. Theil. L