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Erfahrungsscclenlehre.
dem Pflanzenreich, Thierrrich, u.' d. gl. gehlenebenfalls zu den Ursachen mancher Nationalei-genheiten.
II. Sittliche Ursachen.
F) Sprache. Davon hängt die Menge undDeutlichkeit der Begriffe, und die Vollkommen-heit der Evkenntnißkrafte ab. Arme Sprachenenthalten fast nur Ausdrücke für die gewöhnlich-sten sinnlichen Gegenstände. Je ausgebildeterdis Sprache eines Volks ist, desto ausgebildetersind auch im Ganzen die- Vcrstandesfählgkeitcn,und die Feinheit des Gcsühlvermögens. Beson-ders hängt der Reichthum an allgemeinen Be-griffen davon ab.
s) Lebensart. Einsamkeit und Leben in Ge-sellschaft — körperliche Ruhe und Geschäftig-keit. — Arten der Beschäftigung, z. B. desKriegers, des Gelehrten, Künstlers, Hand-werksmanns, Bauers, der Armen und Reichen,der Land- und Stadtbewohner, haben mancher-lei Einfluß auf den Menschen. Dahin gehörenauch die Verschiedenheiten der Hirtenvölker, de-rer, die sich vom Ackerbau, Handlung, Schif-fahrt nähren, die Jagd und den Krieg lieben, -u. s. w.
Z) Sitten, Gebräuche, Meinungen,welche in einer Nation, Stadt oder Familielange gewöhnlich gewesen sind.
4) Erzieh ung , durch Privatlehrer, in öffent-lichen Anstalten, Lcctürs, Beispiele, Beloh-nungen und Strafen,