Erfahrungsseelcnlehre.
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5) Religion. Begriffe von Gott; VerehrungGottes durch äussere Gebräuche, Begriffe voirder Bestimmung des Menschen; seinen Pflich-ten; Verhältnissen gegep Gott und andere Men-schen; seinen Erwartungen nach dem Tode.Daher entstehen manche Eigenheiten im Wo'.ks--charaktex, z. B. der Juden, Muhamedaner»Christen, Hindus u. s. tv.
6) Regierungsverfassung, Gesetzgebung,Handhabung der Gesetze, größere oder geringereFreiheit im-Denken, Reden, Schreiben —Begünstigung oder Verhinderung des Ackerbau-es, Handels, ü. d. gl. — Auch die demokrati-sche, aristokratische, monarchische oder gemischteForm der Staatsversaffung muß in Anschlag ge-bracht werden.
7) Charakter, Principien und Maximen, wel-che jeder' Mensch im Denken und Handeln be-folgt. Der Charakter wird durch die genanntenUrsachen zum Thcil bestimmt: ausserdem hängter auch von dem freien Willen des Menschen ab.
Dieses sind die vorzüglichsten allgemeinen Ursachen vonden Verschiedenheiten der Menschen. Alle besondere Ur-sachen, die noch Mitwirken, anzugehen, würde zu weit,läuftig seyn.'