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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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Erfahvungsseelenlehre. 75

4) Geschlecht. Im Ganzen sind Männer undWeiber in Gemüthsgaben, Neigungen, Trie-ben, so wie im Körperbau, verschieden. Die-ses bildet den Geschlcchtscharakter. Im Ganzenist der Mann muthiger, das Weib verzagter,^der Mann mehr zu ernsthasten Geschäften desDenkens geschickt, das Weib gefühlvoller, undfür weniger anstrengende Verstandcsarbeit, undfür die Geschäfte des stillern häuslichen Kreisesbestimmt bey dem Manne finden sich mehrheftige. Ausbrüche der Leidenschaft, bey demWeibe mehr Sanftmuch und Nachgiebigkeitu. s. w.

5) Klima. Die Beschaffenheit der Luft, Hitzeund Kälte, natürliche und durch Anbau ver-änderte Beschaffenheit ches Landes, haben gros-sen Einfluß auf die Einwohner. Körper undGeist werden manche Veränderungen leiden, jenachdem der Mensch fast beständig Winterkälteoder große Hitze erduldet, oder in gemäßigtenErdstrichen lebt. Anders findet man ihn in ebe-nen, anders in bergichten, waldichten Ländern,anders in selchen, die mit vielen Seen und Flüs-sen durchschnitten sind, oder am Meer und imMeer liegen (Inseln); anders in großen festenLändern; in unfruchtbaren, sandichtcn, oderwohl angebauten Gegenden. Welch ein Unter-schied ist zwischen einem Italiener und Lappländer Franzosen und Engländer Chineser', Feu-erländer, Neger, Europäer!

6) Die gewöhnlichsten Nahrungsmittel z.B. grobe und rauhe Kost, viele fette Speisen,hitzige und starke Getränke, viele Speisen aus