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Nr. 9.
Llfrieden's Sehnsucht.
Löse mir die müden Glieder,Holder Schlaf, und führe leisNun die schöne Fee hernieder,Die den Traum zu weben weiß.
Bunte, zarte Fäden schießenHin und her, bis sie zum BildWunderbar zusammenfließen.Das der Zukunft Loos enthüllt.
Ach, nur Eines will ich schauen:Wie sich löst der Brüder Leid,Wie das hoffende VertrauenSich erschließt zur Seligkeit!
Erzählung.
Nr. 10.
Verheißung der Lee.
(Alt.)
Du kannst die Brüder dir befrei'«.
Wenn du aus Nesseln flechten magstElf Panzerhemden dicht und fein.
Doch weh! wenn du zu reden wagst!
Wenn dir entschlüpft ein einzig Wort,Geschah' es auch nur unbewußt,
So lastet schwer auf dir der Mord,
Ein Dolch durchdringt der Brüder Brust!
Die Nesseln vor der Höhle steh'n,
Du brichst sie selbst dir ab,
Und wenn sie hier zu Ende geh'«.
Beut sie manch' altes Grab.