Äesthetik.
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«n Wirkung seine vornehmste Absicht-gerichtet ist) an-zupassen und untcrzucrdnen weiß.
Im Tanze ist die Bewegung, des Tänzers Haupt»kunst, die Musik nur HülfSknnst; im Gesänge undin der Opera ist die Musik Hauptkunst, die Poesie,die Mimik, die Ausschmückung de« Theaters sind Hülfs.«k ü n st e.
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Sn Ansehung der Kraft und Innigkeit des Ver-gnügens gebührt der Musik, die als eine jedermannverständliche Sprache der Gefühle und Leidenschaften,unter allen Künsten am tiefsten ^rührt, unstreitig dieerste Stelle: aber ihre Wirkung ist schnell vorüberge-hend, und ihr Spiel mit Meist dunkeln Gefühlen läßtdem Verstände wenig zum Nachdenken zurück. Indieser Rücksicht steht sie den bildenden Künsten«eit nach, deren Eindrücke zwar weniger innig undtief rührend, aber viel bestimmter, klarer, bleibender,zur harmonischen Beschäftigung der Einbildungskraftund des Verstandes, zur Belebung der sittlichen undandrer Gefühle und überhaupt zur Bildung des Ge-müthes viel tauglicher sind. Der e r st e Rang abergehört in vielfachem Betrachte der Dichtkunst.Ihr Wirkungskreis ist der ausgebreiteste: ihr steht ei-ne Menge von Mitteln zu Gebote, fast alle Scelen-kräste durch eine Fülle von Gedanken, von Vorstellun-gen der Phantasie und von Empfindungen höchst ab-wechselnd und lebhaft zu beschäftigen, und, indem sie.ihr Spiel den höchsten Zwecken der Vernunft gemäßtreibt, das Gemüth zugleich mehr als jede andre schön»Kunst, zu kultiviren, zu starken und zu erheben.
Insofern die Beredsamkeit, sowohl in förmlichen
Reden, als auch in prosaischen Werken überhaupt, ze-