Aesrhetik.
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Die Natur der verschiedenen schönen Künste bringt cSso mir sich, bap einige mehr zur Darstelliwg des Gleich-zeitigen taugen, z. B. die bildenden Künste; andere mehrzur Bezeichnung des Successivru, z. D. die Musik und-dic redenden Künste; in noch andern, z. B. in der Tanz»und Gcbärdenkunst, können beiderlei Borstcllungtartenleicht mit einander verbunden werde»,
ß. 27c).
Aus dem bisher Gesagten erhellet, daß die scho-nen Künste bald die wirkliche Natur blos nach»abm cn, bald zwar ihren Stoff aus derselben nehmen,diesen aber so bearbeiten und'zusammcnsetzen, daß siedaraus gleichsam eine andere Natur, eine idcali-sche Welt, doch nach einer gewissen Analogie mitder gegenwärtigen, erschaffen. Sie versch vrrerrrdie Wirklichkeit, indem sie das Schöne, daSsich in der gegenwärtigen Welt zerstreut sinder, sam-meln und in einen Gesichtspunkt conecntriren; sie bil-den die Erfahrung und die menschlichen Schicksale, wosie ihnen zu alltäglich vorkomuisn, nach ihren Absich-ten um; sie stellen erdichtete Charaktere , GesinnungenMd Handlungen dar, durch Vereinigung mehrererZüge, die sich in der wirklichen Welk nirgends so bev-sammen finden: kurz, .sic verschmähen kein Mittel,dasahnen, tauglich scheint, Phantasie, Witz und Ge-fühl in dem Grade zu belebest, und in freien Schwungzu setzen, der ihrer jedesmaligen Absicht' (diese seybloße Belustigung oder Rührung) angemessen ist.
tz. 27t.
Um Gefühle, Gemüthsbcw eg irrigen*nd Leidenschaftenzu erregen, stelle» die
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M»