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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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A'ksthetik.

Unangenehme, das Ente wie das Dyse>auf einean sich gefallende Art derstellen. IhreDarstellungen gefallen aber an sich i) wegen der un-mittelbar belustigenden Eindrücke, welche manche die-ser Kunsiprodukte durch Formen, Farben, Töne, Be-wegungen ans die Vorstellungskräfte machen; 2) we-Zen der UntecLaltulig, die der bezeichnet«! schone odernicht-schone Gegenstand für Phantasie, Witz, Sym-pathie, moralisches Gefühl mit sich führt,, der auSoft zufälligen Zdcenverknüpfungcn entspringenden man-nigfaltigen Reitze und Rührungen nicht zu gedenken; 1Z) wegen des Vergnügens, das die Vergleichung des jdargestellten Objekt? und des darstellenden Kunstwerksund die Entdeckung der zwischen beiden sich findende» ^Aehulichkcit gewährt; dies hat besonders bey der Der- ^sinnlichung des Unsinnlichen Statt, wo -er Verstand,der daS Unsinnliche denkt, und die sinnliche Vorstel-lungskraft, die das Kunstwerk anschaur. bey der Gr- 1Keneinanderhalimig beider zu einem leichten harmoni-schon Spiele belebt werden; hierzu kommt noch 4) dirVorstellung von der Geschicklichkeit und Gesstesvollkoni-»nenheit des Künstlers, die wir in seinem Werke mildesto größerem -Vergnügen wahrnrhmcn und benM-dern, je lebhafter wir unS der von ihm glücklich über-wundenen Schwierigkeiten,bewußt sind. — Ein Kunst-werk, insofern eß aus einem oddr mchrern d>eüEGründe das Gemüth leicht und spielend beschäftigt- >gefällt an sich, ohne Rücksicht auf Brauchbarkeitund Nutzen,, d. i. ohn e,Iu trresse, und fährt al-so den Namen eines" schonen K unstwerks mitallem Rechte.

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Der Satz , baß die schönen Kunstwerke ohne Interessegefallen, verträgt sich gar wohl mit dein Interesse a>>derKunst, da» sie hccvorbribgen. (§. 2Z3>)