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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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Ztesthetik, roz

Len und Lastern, Gemütszuständen, Eigenschaftender Gottheit oder der menschlichen Seele, allgemei-nen Wahrheiten, Lehren der Klugheit und Siltbch'-kcit ic. — Die Kunst bedient sich hierzu der sogenann-ten ästhetischen Ideen, d-i. sinnlicher Vorstel-lungen, die mit dem Unsinnlichen, das abgebilder wer-den soll, gewisse leicht zu entdeckende Uehnlichkeitcnoder Analogien haden: an diese knüpfen sich dann gS-wähnlic!) mancherlei zum Theil sehr unentwickelte Ne-benvorstcllungen und Gefühle, welche das Gemükh be-leben und ihm eine unterhaltende frei« Beschäftigunggewähren,

Beysplele zur chten Klaffe: die allegorischen Gemälde»-die sogenannten Attribute in den bildenden Künsten undin der Poesie; die Allegorie, Metapker, Persouendich,tung, das Aieichniß und überhaupt die bildliche Einklei-dung, wodurch die redenden Künste eine Menge allgemei-ner Ideen, als Religion, Unglauben, Aberglauben, diegöttlichen Bollkomnicnheiten« die Ewigkeit u, s. w. gleich-sam anschaulich darstcllen.

Diese sinnliche Bezeichnung des Unsinnlichen vermittelstder ästhetischen Ideen macht ein Werk geistvoll. SieLiebt der Seele mehr zu denken und zn. empfinden, belebtund beschäftigt die Gcmüthskräfte mehr auf einmal, alsjeder unbildliche Ausdruck. So führt z. B- die Börstel,lung des Schlafs, als Bild des Lodcs, die gngonehmmNebenidecn des Ausruhens, der Befreiung von allenSorgen und Heiden, des frohen Erwachens, u. d. gl. m.wlt sich,

§, 2öy.

Die schonen Künste führen also diesen Namen,nicht als ob sie blos das an sich'Schöne in der Naturnachahmten, sondern weil sie Gegenständ« jederGattung (das Schöne und Erhabene, wie ha-Nichrschöne und -häßliche, das Angenehme wie dg-