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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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Zlesthetik. sc>i

teir Tafel/.zum Zwecke haben, auch die, welcke ange-nehm-u Zeitvertreib gewähren, z. B. die meisten Spiele,die Jagd, u. L. gl. Oft verbinden sich die schönenKünste mit den mechanischen oder angenehme» Künsten,um die Produkte dieser letzter» blos zu verschönern.Hiervon weiter unten.

Der Ausdruck schöne Wissenschaften bedeutetbald die sogenannte Theorie des Schönen, Kritik desGeschmacks; bald die schönen redenden Künste im Gegen-sätze mit den übrigen; bald (und diese Bedeutung ist dievernünftigste) diejenigen Kenntnisse und Wissenschaften,die den schönen Künsten zur nöthigcn Grundlage undVorbereitung dienen, und theilS zur richtigen Beurtei-lung, theils zur Hervorbringung schöner Kunstwerke er-forderlich sind, mit einem Worte, die sogenannten srulllstuiiriEor», z. B. Kenntniß der Geschichte, der Alter-thümer, Sprachen, Belesenheit ui den klassischen Schrif-ten , -rc.

§l 2 65.

Um unmittelbares uninttresfirtes Wohlgefallen zudewirken, bringen die schönen Künste hervor: i) Pro-dukte, die ohne etwas darzustellen oder zu bedeuten,durch ihre bloße Form, Farbenmischung, Äummhig-keit der Töne, u. d. gl. an sich gefallen, z. B. man-cherlei Verzierungen in der Baukunst, viele Musik-stücke rc.; Ä) Nachahmung des Schönen in der Natur;Z) Darstellung von sinnliche» Gegenständen, die inder Natur keine Schönheit haben; 4) sinnliche Dar-stellung des Unsinnlichen. Viele Kunstwerke gehö-ren in mehrere dieser vier Klassen zugleich. -

§- 267.

Die zweyte Klasse begreift ausser den Nach-ahmungen schöner Naturgdgenstande, (z. B. Genial-