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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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Testhetik.

»er aber die Gabe besitzt, sich willkührlich in dergleichenGcmüthsbispositioncn zu versetzen, ein launigterMensch.

Von den schonen Künsten überhaupt.-

§. 264.

Die Kunst, in der weitesten Bedeutung, wird-er Natur entgegengesetzt. Die Erste re bringtihre Werke durch vernünftigen und willkührlichen Ge-brauch der Kräfte nach Absicht und Regel hervor; dieLetztere erzeugt ihre Wirkungen und Produkte durchrmwillkührliche Thatigkeit der Kräfte. Ein Haus istein Kunstwerk, ein Baum ein Naturprodukt.

Man unterscheidet Kunst und Wissenschaft.Diese ist ein Werk des theoretischen Vermögens, und be-stehet in Kenntnis, im Wissen; jene gehört dem prakti-schen Vermögen zu, und ist die Geschicklichkeit, etwasWirklich zu machen, zu Stande bringen.

8. 265.

Diejenigen Künste, welche Nutzen und Bequem-lichkeit zur Absicht haben, heißer^ mechanischeKünste; die, welche Dcrgnägungen, die nicht in'sGebiet des ästhetischen Geschmacks gehören, unmit-telbar bezwecken, bl 0 s angenehme Künste.Won beiden müssen die schönen Künste unterschie-den werden, welche uninteressirtes Wohlgefallen,-Gc-ftchmacksbelustigung, durch Hervorbringung schönerProdukte zur unmittelbaren Absicht haben.

Zu den angenehmen Künsten gehören ausserdenen, die eigentlichen Genuss, z, B. die Vergnügungen