Uesthetik. AyZ
dkigt, Platt«, Kriechende, wenn der Künstler,anstatt sich ;n erheben, bis zum Alltäglichen, Gemeinen,oder gar unter daffelbe herad;mkt. Beide Fekler habe»ihren Grund in dem Mangel der Begeisterung»
Aoni Rührende»»
§- 257 -
Rühren heißt, innere Gefühle lind dereshöhere Grade, Affekte und LeidenschaftenHervorbringen. Ich kann aber einen Andern rühren,entweder 1) indem ich ihm den Gegenstand, der di«beabsichtigte Gcmüthsbewegung zur natürlichen Folg«hat, in der Wirklichkeit, oder in einer künstlichenDarstellung, vergegenwärtige; oder 2) indem ich ihn«den natürlichen Ausdruck der in ihm zu erregend;« Ge»wülhsbewegung, in meiner eigenen, oder in eintefremden Person vor Augen stelle, wodurch dann seinGemüth sympathetisch zu gleicher Leidenschaft gestimmtwird»
AUS der verfehlten Absicht zu rühren entsteht devFrvstj z. B» eine frostige Rede, rin frostiges Gedicht»
§. 258»
Da einige Gefühle und Gemürhsbewegnngr»sanft, andere stark und heftig sind; so theilt sich dasRührende in das san ft - R ü hrend e und in dasstark-Rührendt, oder Pathetische. — Im Ge«knete des Erster» liegen theils alle Gefühle, dii>ihrer Natur Nach immer sanft und gemäßigt sind,sls Zufriedenheit, Dankbarkeit, Zärtlichkeit, Höfs»
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