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Uesthelik.
starker Leidenschaften, des Zorns, der Rachgierde, brrentrüsteten Verzweiflung und überkaupt jedes Pathos:
Unter dem intellektuell d y n n n> i sich »-G r o ß e n ver- :steht man seltene Geistesvovzüge, als hewundernSwürdigeWeisheit in tief durchdachten, weltumfassenden Planen,in Regierung eines Staats, hohe wissenschaftliche Kul-tur, kurz, seltene Berstandcsvollkommheitcn. insofernfie sich entweder auf eine sinnlich-wahrnehulbare Art äus-fern, (z. B> durch erstaunenswürdlgc Kunstwerke ) odersinnlich dargestellt werden (z. B. vermittelst allegorischerGemälde, des tropsichen Styls, u. d. gl.) — Mora-lisch-dynamisch-groß ist jede in Worten, Minen,Geberden und Handlungen wahrnehmbare Äeufferung ei-nes hohen Grades von Tugeno, Mut!) und Enthusiasmusfür's Gute, edle tlneizennützizkeit und G.rofnutth, Pa-triotismus, desgleichen freiwillige stebcrhebung von- man-chen sinnlichen Bedürfnissen aus Grundsätzen, Neigung ^zur Einsamkeit, weil man sich selbst genug ist, nicht weilman die Menschen scheut, »der gar hasset u. s. w.
§. 252.
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Jede Gattung des ästhetisch-dynamisch- sGroßen versetzt nicht nur, wie dgs mathematisch- lGroße, das mit Bewunderung oder Erstaunen erfüllte ^Gemüth, vermittelst der Aufforderung, den großen !Gegenstand ganz zu fassen ryld zu begreifen, in leb- !hafte Bewegung, (§. 24Y. ) sondern die Betrachtung jdes intellektuell - und. m 0 rgli sch - G c 0ßca jerweckt noch überdaS Hochschatzung so seltener Vorzüeu jdes Geistes und Herzcüs, verbunden mit innigerHochachtung gegen die menschliche Natur überhaupt,die solcher Größe fähig ist, mir dem Gefühle einer ed-len Nacheiferung und endlich mit derjenigen Art vonSelbstzufriedenheit, die aus dem bloßen Bewußtseyn,daß wir für das, was eigentlich den Adel und die