Ästhetik.
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jser Gegenstände bald naher, bald entfernter veranlaßtzu werden, und das eigentliche ästhetische Vergnüge»ungemein zu erhöhen pflegen, gefallen zwar nicht alleohne Interesse, in der obigen vollen EedcutuNg desWorts, (denn was z. B. die Sympathie und den mo-ralischen Sinn belustigt, ist .gewöhnlich mit dem Wun-sche , daß der Gegenstand wirklich existire , verbun-den,) — aber sie sind doch insofern uninterdsssrt, alssie dem Gemüthe eine an und durch 'sich selbstunterhaltende Beschäftigung gewähren, ohne alle Rück-ficht auf Vortheii und Nutzen. Was diese Wirkunghervorbringt, gehört in der weitesten Bedeu-t'u n g unter den Begriff des S ch ö n e n : und Objekte,welche, ausser dem durch sie gewirkten, eigentlich lül-intercssirten Wohlgefallen, auch durch mancherlei hin-zukommende mit der eigentlichen Geschmackslust gleich-sam in Eins zusammenschmclzendc anziehend« Vor siedlungcn und Gefühle belustigen, könnte man, ZuniUnterschiede von dem reinen formalen Schönen, zu-sammengesechtb oder g ein ischte Schönheitennennen.
tz. 24z.
Das Wohlgefallen am reinen formale«Schönen rührt, nach tz. 2Zy. daher, weil Key des-sen Anschauung die Vorstellkrästc unmittelbar in eineleichtspielendo, harmonische Geschäftigkeit gerathen,welche von allem zufälligen Interesse ganz unabhängigist: Da nun diese Vorstellkrafte ncbst^ ihrem ursprüng-lichen harmonischen Verhältnisse im Wesentlichen beyallen Menschen eben dieselben sind; so setzen wir auchden Sinn für reine Schönheit, alseinen Ge-mein sinn bey jedermann voraus: wir halten uns