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Aesthetik.
den, Tanz; für den Gehörs sinn, in der Zeit aufeinander folgende Töne. — Wenn man nun in der >Form dieses Mannigfaltigen eine gewisse!Einheit, d. i. eine oder mehrere Regeln entdeckt,!rvornacy der Stoff dergestalt verbunden erscheint, daßderselbe leicht kann aufgefaßt und als ein Ganzes vorge-stellt werden (wie wenn man z. V. Aehnlichkeit, Gleich-förmigkeit, Proportion und Symmetrie, gleichen Ab-stand oder sanfte Verschmelzung und Abrundung derMeile an einem sichtbaren Objekte, oder Einheit detHauptsatzes in einem Musikstücke und gleichmäßigeZeitbestimmungen in der Folge der Töne wahrnimmt;)so findet das Gemuth an der l-'vßen Anschauung diesiidurch feine Regelmäßigkeit mit dem Verstände zusam-menstimmendeu Gegenstandes ein Wohlgefallen, ohnealle Rücksicht auf dessen Voükvrnmenheäl, Brauchbar-keit und Nützlichkeit, ja oft ohne daran zu denk«»,oder zu wissen, was der Gegenstand seyn oder ver-stellen solle » folglich — ein uninteressirttiWohlgefallen. Dieses Wohlgefallen entsteht als»daher, weil man sich unmittelbar mit der Anschauunzeines so beschaffenen Objekts desjenigen leichten Spil-les der Erkenntnißkräfte (der Sinnlichkeit und d«tVerstandes) bewußt wird, mit dem das Gewahnvrr-dcn des eben gedachten ursprünglichen harmonisch»Verhältnisses zwischen den genannten Seelenkräf!«»verbunden ist.
Das sinnliche Mannigfaltige darf weder unordentlichdurch einander liegen, noch auch nach zu perwickeltt»und versteckten Regeln zusammengesetzt seyn, damit nichtdas Gemüth über dem Aufsuchen derselben ermüde: dirkist der Fall bry Gvthischen Gebäuden, bcy allzusehr durcheinander geschlungenen Tänzen, rc.
Wil