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gange mit andern Menschen davon zu machenden Ge-brauches , gegen das Daseyn schöyer Objekte nichtgleichgültig ist, und solche wohl gar selbst zu besitzenwünscht.
Diese und ähnliche Arten der Interesse sdaS au« uned-ler» Neigungen, z. B> der Wollust entspringende gehörtnicht hierher) gesellen sich erst dann zufälliger Weise zurGeschmacksbelustigüng und erhöhen dieselbe, wenn dasschöne Objekt schon wirklich unintcressirtes Wohlgefallenhervorgebracht hat: sie gehören also nicht zum Wesen derGeschmackolust.
§- 2ZY.
Zur nähern Erklärung des uninteressiktestWohlgefallens am Schönen bemerken wirfolgendes. So oft das Gemüth einen sinnlichen Ge-genstand zu erkennen bemüht ist, wirken Sinnlich-keit und Verstand gemeinschaftlich: jene nimmtden mannigfaltigen Stoff der Anschauung auf, undstellt ihn durch Einbildungskraft als zu einem Ganzenverbunden vor; dieser denkt und urtheilküber das durchSinnlichkeit vorgestellte Objekt. Es muß also in derUrsprünglichen Einrichtung dieser Vermögensarten einharmonisches Verhältnis derselben vorhanden seyn, ver-mittelst dessen sie einhellig wirken können, und jedesBewußtwerden dieses harmonischen Verhältnisses istmit einem unmittelbaren Lustgefühle verbunden. —Die Art der Zusammensetzung des mannigfaltige»Stoffs heißt die Form des Gegenstandes. — Das Man-uigfältige für den Gesichtssinn ist das im RaumeGegenwärtige, theils das zugleich und neben einanderWahrnehmbare, als Gestalten, Figuren, theils Spielder Körper, d. i> Bewegung im Raume, als Gebär-
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