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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
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Srfahrungsseelenlehre.

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gen, Ohren und andere Sinne Eindrücke ünd Vor-stellungen yon äusscrn Gegenständen empfängt,, undsich nach einiger Zeit derselben wieder erinnern kann;welches in u»S denkt, urtheilch Ueberlegungen undVergleichungen anstellt; bald von angenebmen, baldvon nnangenebmen Gefühlen afficirt wird, und etwasbegehrt oder verabscheuet, nachdem es ihm angenehm-oder unangenehm, nützlich 'oder schädlich, gut oderböse vorkommt. Dieses alles lehrt das Selbst-bcwußtseyn.

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Die Seele ist in ^diesem Leben mit einem Körperverbunden, welcher al!s^as -Organ derselben betrach-tet werden muß. Denn durch die Sinnenwerkzeugeund Nerven des Körpers bekommt die Seele Vorstellun-gen von Dingen in der Welt, und wenn die Seeleauf Gegenstände der Sinnenwelt wirken will, so setztsie den Körper, seine Muskeln, Knochen, Gelenke,Glieder in Bewegung, je nachdem es ihre Absichterfordert.

§. iS.

Der menschliche, Körper besteht aus Theilen, wel-che zweckmäßig zusammengefügt sind. Er ist ein or-Kanischer Körper. In einem organischen Produktder Natur, z. B. einer Pflanze, einem menschlichenoder Thicrkörpcr, ist nichts umsonst, oder zwecklos;alle Theile desselben sind sowohl Zweck an sich, alsapch Mittel zur Erhaltung der andern Theile. JederTheil ist durch die andern und auch für die andernöa; z, B. wenn der menschliche Körper ein Glied oder»ine starke Quantität von Blut vermehret, so hat bis-