Erfahrungöseelenlehre.
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sei Einflufl ans den ganzen Körper. Es entsteht dar-aus Schwäche, Ohnmacht, oder sogar der Tod. —Wenn ein Stück Fleisch ausgeschnitten wird, so setztsich wieder neneS Fleisch an, der Verlust des BlutSwird durch anderes ersetzt. Also erhalten sich dirTheist wechselsweise.
Dar Wachen der organischen Körper ist keine mechani-sche Vergrößerung, w!« wenn durch Wind Sandderge,durch Wasser Erdhügel zusaMmengeführt- «der durch un-terirdisches Feuer Vulkane hervorgetrieben werden, Soviele vcrschicdne Pflanzen ziehen Säfte durch Wurzeln undBlätter in sich; jede scheidet und bildet dies« Säfte, wiees ihre Natur mit sich bringt. Thiere und Maschenathmen von einerley Lust ein, trinken dasselbe Wasser,geniesscn einerley Speisen, und "diese werden in de»-Eingeweiden zuNahrungssast-, iSlut und festen Thrilenbereitet/ Dieser Stoff wird'in jedem thierischen Körperauf eigene A:t geschieden und-gebitdet, wird im Körpervertheilt, oder setzt sich irgend an einem Gliede an, undnimmt die Natur des organischen Körpers an, mit dem ersich vereinigt hat. So wächst also der menschliche Körperals organisches Wesen noch diesen Gesetzen aus sich selbst,und durch Hülfe der Stoffe, welch« er sich angeeignet hat,zu derjenigen eigenthümlichen Form, die für seine Bestim-mung die zweckmäßigste ist.
§- ly.
Die Nerven sind die Werkzeuge, durch welchedie Seele eines Theils Empfindungen und Vorstellun-gen erhält, ander« Theils den Körper in Bewegungsetzt. Sie entspringen alle entweder aus dem Gehirnoder aus dem Rückenmark, welches mit dem Gehjmzusammenhängt. Hierauf breiten sie sich.nach allenLheilen des Körpers aus, und zertheilen sich in einsgroße Menge feiner Fäden oder Fasern, welche bis an