ErfahrungSseelenlelM
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bey jeder Gelegenheit'smvohl eigene psychologische Beimerkungen zu machen, als auch die,- welche in Schrif-ten Vorkommen , zu sammeln und zu ordnen. Dazugehört abernothwendig einessystematische-Uebersicht dekKenntnisse von dermenseblteben Seele.
. Z.) In vielen praktischen 'Wissenschaften bedarfman psychologischer Vorkemilnisse. - Jeder, -der sichmit Bildung der-Menschen beschäftigt, er mag nunrin Jugcndeczieher, oder Volkslehrer, oder ein Ge-setzgeber sehn, muß, wenn er nicht umsonst arbeitenwill, den Menschen seiner Natur gemäß behandeln»die >er zu diesem Ende genau kennest must.'' 'Dr?StaaaSklugheit, Regierungsk'unst, angewandte Logik»philosophische Sprachlehre/ Aesthetik oder Philosoph!«des Geschmacks, müssen zum Theit auf die Grund«der Erfabrungsseelenlehre gebaut werden. Auch de«Arzt,- der Nechtsgelshrte- -und überhaupt jeder, derarrf'Geifsteskultur Anspruch machen will, kann dieselbenicht entüehren.-
§- 15 - ^
Nach folgender Ordnung wollen wir hier dieHauptlehren der empirischen Psychologie durchgehen.1.) Allgemeine Betrachtungen über die Seele Ustd ihreVertändlung Mit dem Körper. 2:)Von der Sinnlich-keit. g.) Von dem Verstände. 4.) Von dem Gs-fühlvcrmögen. 5.) Von dem Wi-llensvermögen.
I. Allgt'meine Betrachtungen über die Seeleund ihre Verbindung mit dem Körper.
tz. 16.
Der Mensch besteht aus Leib und Seele.Die Seele ist dasjenige Wesen» welches durch die Au-