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Einleitung
ist. Die Gründe, warum die Mathematik oder Grö-stenlchre Nicht zur Philosophie gerechnet werden kann,können hier noch nicht ausgeführt werden. — EinigeTheile der Philosophie (im weitern Sinne) z. B. em-pirische Psychologie, empirische Physik, stützen sichzum Theil ^ auf Wrrnunftbegriffe, zum Theil aufErfahrung^
Der Mensch selbst, als vernünftig sittliches Wese», istdas hauptsächlichst« Obiekt des Nachdenkens sac'^ de», Menschen. Auf ihn besieht fich alles andere. Die Philot. .fophce' untersucht zuerst die Natur des Menschen, sein«Fähigkeiten, Kräfte, Bedürfnisse, Anlagen des Verstan-des, Willens, GefühlvermögenL, sein Verhältniß gegendie Welt, feine Bestimmung in diesem Leben, und sein«Erwartungen ans dsc Zukunft. Ferner handelt sie vonden allgemeinen Eigenschiften der andern Diirge in derWelt, welche alle auf den Menschen Beziehung haben.Endlich sucht sie di« Be»v«ise für das Daseyn «incs höch-sten Wesen« auf, und bemühet sich, richtige Begriffe vo»den Eigenschaften dieses Wesens, und von seinem Ver-hältnisse gegen die Welt, aufzustellen.
. §. Z. °
Aus dem angegebenen Inhalte dieser Wissenschaftstehet man, von welchem ausgebreiteten Nutzen daScrnstlich« Studium derselben für jeden Menschen ijf,dem es uw Bildung des Geistes und Veredlung desHerzens zu lhun ist.
Sie befördert und erhält di« Achtung gegen de»Menschen, als Menschen, und gegen seine Rechte; fer-mer Wahrheitsliebe und reine Moralität in Gesin-nungen, und .Handlungen; denn der ächte . Philosophwird seine höchste Würde darinn setzen, nach Zweckender Vernunft zu handeln,, Sie bemüht sich, Aber-