Einleitung.
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glauben, Schwärmerei,, Intoleranz und m'edrig«Selbstsucht, dies- Pest der menschlichen Gesellschaft»auszurotten, und alle Zrrthümer, welche aus Dorur-theilen und Leidenschaften entstehen, aufzudccken.
Das Studium jeder systematischen Wissenschaftgewohnt den Geist zur Ordnung, Bestimmtheit,Deutlichkeit und anhaltenden Aufmerksamkeit. Alsoauch in dieser Rücksicht ist Philosophie eine vortrefflich«Nebung für den Verstand. und macht ihn zu andernGeschäften, welche Untersnchungsgcist und gereifte Ur-thcilskraft erfordern, geschickter.
Endlich ist die Philosophie auch als die Grundlage-er meisten Wissenschaften anzusehen, weil sie ihrePrincipien «US derselben hsrnchmen müssen. Gesetz-geber, RechtSlehrcr, Erzieher, Volkslehrer, Politis-cher, Sprachforscher, Aerzte u. s. nu werden di«Gründe ihrer Wissenschaften richtiger einsehen, undsich den Gang ihres Studiums sehr erleichtern, wennsie zugleich mit den Hauptwahrheitm der Philosoph»'«vertraut sind»
S- ö.
Die philosophischen Wissenschaften können nachverschiedenen Rücksichten eingetheilt werden. Eine dergewöhnlichsten Eintheilungen, welche sich leicht überse,hm laßt, ist die in theoretische und prak»r i sch d Philosophie. Der Hauptzweck der erstem ist-er Unterricht des Verstandes; der letztem aber dieLenkung und Verbesserung des Willens.
Weil die Einsichten des Verstandes auf den WilsepEinfluß haben, und jedes Wollen auch Denken voraus-fetzt: so werden die Grenzen der theoretischen und praktl-schen Philosophie öfters in einander zn laufen scheinen.