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1 (1817) Erfahrungsseelenlehre, Logik, Metaphysik und Aesthetik
Entstehung
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Einleitung

S

Menschen werden entweder aus GrundsäHen der Ver-nunft, oder aus Thatsachen geschöpft. Die erstemsind die philosophischen,, die letztem die histo»rischen Kenntnisse: z. B. Geschichte der Welt-begebenheiten, der menschlichen Handlungen, Be-schreibungen der Natnrdinge, der Werke der Klirrstund aller solcher Einrichtungen, welche von der Will»kühr der Menschen abhängcn. , Man kann über allediese Gegenstände der Geschichte, über aste Angelegen-heiten des gemeinen Lebens, über. Künste,-Ackerbau,Handlung u. dergl. philosopkiren, indem man die In-nern Beschassenbtzlten der DinZe entwickelt, 'die'Ursa-chen ihrer Derfcisiedenbeit zeigt, ihren Zusammenhangaustuchtll und die verschiedenen (Arscheinlmgen aus all-gemeinen Gründen erklärt. Eine solche philosophischeBebandlungsart unserer Kenntnisse ist von der Wis-senschaft, welche Philosophie heißt, verschieden.

§ 4 -

Wenn Kenntnisse in eisser solchen Verbindung ste-hen, daß sie ein zusammenhängendes Ganzes aus-machen, upd auf gewissen Principien beruhen, s-hei-ßen sie systematisch. Ein Inbegriff von systemastischen Kenntnissen heißt eine Wissenschaft. Er-sah r ung s w isse n sch a ft e n beruhen auf Gründen,welche die Erfahrung liefert; Vernunftwissen-sch-asten auf Grundsätzen der Vernunft. 'Philosophie ist eine Vernunftwisscnfchaftaus Begriffen. Aus dieser Erklärung ist offen»ibar', -daß Philosophie (im entern Sinne) von allenArten der Geschichte; von philosophischen systemati-schen Erfahrunzswissenschaften, und von allen unsy-stematischen xbilosvpyischen Kenntnissen unterschievek

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